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Buchmesse Tag 1: Zusammenfassung einer Daheimgebliebenen

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Tag 1 der Frankfurter Buchmesse und ich bin nicht dabei. Nachdem ich vor einem Jahr noch mit dickem Bauch durch die Mainhattan Messehallen gewatschelt bin, hüte ich heuer daheim mein Baby, statt von Stand zu Stand zu flanieren. Die Ereignisse in Frankfurt verfolge ich nur vom Bildschirm aus. Glücklicherweise streamt meine WLAN-Verbindung seit neuestem brav auch Filmisches, so dass ich beinahe das Gefühl habe, mit dabei zu sein. Und es scheint mir sogar, dass man als Online-Beobachter leichter auf dem Laufenden bleibt, als der Otto-Normal-Blogger, der im Menschengewimmel so manche News doch erst arg zeitverzögert aufschnappt.

Trotzdem sitze ich etwas wehen Herzens zu Hause und beneide all jene, die heute vor Ort waren und in Händen halten duften, was ich nur in abgelichteter Form digital konsumieren konnte: all die neuen Herbstbücher, auf die ich mich schon so sehr freue. Als kleine Therapie gegen den Herzschmerz habe ich im folgenden ein kleines Update aus der Buchbranche verfasst, meine online beobachteten Eindrücke vom ersten Buchmessetag niedergeschrieben und eine kleine Linksammlung integriert. Gemäß der schönen ZEIT-Online-Aktion #1Buch1Satz, die Leser gestern aufforderte in Twitter-Manier ihr Lieblingsbuch in einem Satz zusammenzufassen und großartige Beiträge erhielt, bemühe ich mich um Kurzfassung.

Und gleich nochmal ZEIT Online: Die Wochenzeitungswebsite launchte rechtzeitig zur Buchmesse die Schriftsteller-Plattform „Freitext – Feld für literarisches Denken“, ein Forum für Autoren, über Politik, Kultur, Gesellschaft und ihr Leben zu schreiben und wie es dort heißt ihrer „literarischen Weltsicht Raum zu geben“. Bislang zu lesen sind Feridan Zaimoglu, Thomas Glavininc, Nora Bossong und Jo Lendle.

Zur Eröffnung der Buchmesse brachte auch Amazon seine Ebookflatrate nach Deutschland. Ab 9,99 Euro im Monat können Abonnenten künftig digital lesen. Dank der Buchpreisbindung ist diese News für die deutschen Verlage (die derzeit mit Ebooks rund 10 Prozent ihres Gewinns erwirtschaften und von denen mehr als 60 Prozent Ebooks im Sortiment haben, 100 Prozent der großen) weniger dramatisch, als für die etwa 6.000 deutschen Buchhandlungen. Entsprechend war die digitale Bedrohung auch heute einmal wieder Thema in Frankfurt.

Die digitale Antwort auf die Ebookflatrate und die Weiterentwicklung des Ebooks zum Social Book hat Sascha Lobo angekündigt. Am Freitag startet „Sobooks“, seine, wie er selbst sagt, „Autoren- und Verlagsplattform für die Zukunft des Buchstabenverkaufs“. Ich bin gespannt! 

Thema war heute auch der gestrige Tod des 88-jährigen bedeutenden deutschen Nachkriegsautoren Siegfried Lenz in Hamburg. Michael Jürgs erzählt auf Cicero Online von einem Hausbesuch bei Lenz.

Einen kleinen Skandal verursachte der Ausschluss der Wiener Literaturkritikerin Daniela Strigl aus der Jury des Ingeborg-Bachmann Preises. Die Frage, ob Strigl selbst abgesagt oder der ORF Kärnten, als Veranstalter der Bachmann-Tage, Strigl ausgeladen hatte, wird in der Berichterstattung nicht einheitlich dargestellt. Fest steht, innerhalb weniger Stunden formierten sich Hunderte Strigl Sympathisanten in Frankfurt, eine Unterschriftenliste zu ihren Gunsten kursiert.

Omnipräsent auf den Sofas der Messe war erwartungsgemäß Buchpreisträger Lutz Seiler, dem die FAZ bereits vor zwei Tagen das Kopieren des Erfolgsrezeptes Uwe Tellkamps vorwarf: Tellkamps „Der Turm“ sei, so hieß es, eine Art Folie für Seilers Buch“. Und heute mit dem provokanten Artikel: „Die DDR als sicherer Bucherfolg“ noch einen draufsetzt. Dass wir Wessis die Wende vielfach  in Selbstversunkenheit verpasst haben, wissen wir spätestens seit Sven Regners „Herr Lehmann“. Insofern habe ich mich über Lutz Seilers Buchtipp gefreut, der etwas Nachhilfeunterricht in Sachen DDR verspricht. Kürzlich im Pieper Verlag erschienen ist Roland Jahns „Wir Angepassten – Überleben in der DDR“.

Wie die taz schreibt, ist der vor zehn Jahren initiierte Deutsche Buchpreis heute eigentlich „ein Preis für Deutsche Geschichte“. Entsprechend waren auch Geschichte und Politik, insbesondere die aktuelle weltpolitische Lage Thema auf der Buchmesse heute. Ein von langer Krankheit gezeichneter Helmut Kohl bewarb sein neu aufgelegtes Buch über den Mauerfall. Die finnisch-estnische Schriftstellerin und Dramaturgin Sofi Oksanen warb als Botschafterin des diesjährgen Ehrengastes Finnland (hier gibt’s eine Liste finnischer Neuerscheinungen auf deutsch) schon gestern Abend bei der Eröffnung der Messe für Freiheit und sprach sich gegen Wladimir Putin aus. Historienschinkenschreiber Ken Follet, der dieser Tage sein neues Buch bewirbt, sprach im Interview über das Schottland-Referendum und seine Heimat Wales und sagte den – wie ich finde – recht bedenklichen Satz: „Wie alle intelligenten Waliser lebe ich in London“.

Einen deutlich sympathischeren Eindruck hinterließ bei mir die Hamburger Theaterautorin und Illustratorin Karen Köhler, deren Buch „Wir haben Raketen geangelt“, neun Ich-Erzählungen von Frauen, gerade im Hanser Verlag erschienen ist und von der Kritik geradezu gefeiert wird. Die Vierzigjährige Roman-Debütantin sagte im Interview auf dem Blauen Sofa, sie fühle sich sehr wohl als Neuling im Literaturbetrieb, denn sie habe die Erfahrung gemacht, dass dort sehr viel sanfter mit Text umgegangen werde, als beim Theater, wo es schon mal vorkomme, dass man bei der Premiere sein eigenes Stück nicht mehr wiedererkenne.

Jetzt bin ich gespannt auf Köhlers Erzählungen, die ich mir neben ein paar anderen Neuerscheinungen soeben per E-Mail in der Buchhandlung meines Vertrauens bestellt habe. Ebenso bin ich gespannt auf morgen, den zweiten Messetag und den Literaturnobelpreis..

Zum Deutschen Buchpreis: Meine Shortlist 2014

imageAlle Jahre wieder: Am 6. Oktober, zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse, wird zum zehnten Mal der mit insgesamt 37.500 Euro (25.000 Euro + 5x 2.500 Euro) dotierte Deutsche Buchpreis vergeben.

Mediale Aufmerksamkeit ist allen Nominierten sicher. Die ausgezeichneten Titel avancieren sogar regelmäßig zu Bestsellern des Herbst- und Weihnachtsgeschäftes. In den Feuilletons wurde die diesjährige Juryentscheidung jedoch schon vorab kritisiert. Die Longlist sei unvollständig, beziehe die wichtigsten Bücher des Jahres nicht mit ein, auf der Shortlist fehlten die besten Titel der Longlist.

Heuer auf der Shortlist: Angelika Klüsendorf: „April“ / Lutz Seiler: „Kruso“ / Thomas Hettche: „Pfaueninsel“ / Thomas Melle: „3000 Euro“ / Getrud Leutenegger: „Panischer Frühling“ / Heinrich Steinfest: „Der Allesforscher“image

Da für mich gute Lektüre ohnehin Geschmacksache ist, habe ich die breite Kritik zum Anlass genommen, einmal meine eigene Shortlist zusammenzustellen.

Ehrlicherweise muss ich aber zugeben, hierzu nicht alle 20 Titel der Longlist ganz gelesen zu haben. Vielmehr habe ich das kleine graue Büchlein zur Hand genommen, das der Börsenverein des Buchhandels herausgibt, um Autoren und Titel der Longlist jeweils mit Leseprobe vorzustellen. Wer es mir gleichtun will, das Büchlein ist kostenlos oder für 2,50 Euro in vielen Buchhandlungen erhältlich.

Longlist Büchlein 2014Hier kommt nun also meine Shortlist:

Stilistisch besonders angesprochen hat mich Lukas Bärfuss‘ „Koala“, eine Reflexion über den Selbstmord des Bruders des Autors. Der Schweizer saß ursprünglich an einem ganz anderen Roman, als er die Nachricht vom Freitod seines Bruders erhielt und sich in der Folge entschied, dem Toten sein nächstes Buch zu widmen. In „Koala“ beschreibt er zwei grundverschiedene Männer und deren von der Verpflichtung zur familiären Bindung gekennzeichnete Beziehung. „Koala“ ist auch für den Schweizer Buchpreis nominiert.

Typisch österreichisch-melacholisch, kabarettistisch anmutend und oft schwarzhumorig und damit absolut lesenswert erscheint mir auch Antonio Fians „Das Polykrates-Syndrom“. Darin erzählt der Autor auf tragisch-komische Weise wie ein Leben aus den Fugen gerät und beim Lesen schmunzele ich unwillkürlich auch an den traurigen Stellen.

Thomas Hettches „Pfaueninsel“ begeistert mich als ebenso kluger wie außergewöhnlicher Historienroman. Die Handlung spielt im 19. Jahrhundert und erzählt in der Kulisse der gleichnamigen Havelinsel, einer königlichen Architektur- und Gartenbauenklave, die dramatische Liebes- und Dreiecksgeschichte der Zwergin Marie, ihres Bruders Christian und des Hofgärtnerneffen Gustav, wobei das Geschwisterpaar zunehmend erleben muss, wie die eigene Andersartigkeit sich mit dem Zeitgeist grausam verstärkt.

Die Personenkonstellation ist es, was mich an Michael Köhlmeiers Roman „Zwei Herren am Strand“ über die Begegnungen und Gespräche von Winston Churchill und Charlie Chaplin interessiert. Stilistisch hat mich Köhlmeier zuletzt in „Joel Spazierer“ begeistert, der Vorarlberger schreibt Literatur im Plauderton.

Im Falle von Christoph Poschenrieders Roman hat die Eingangsszene, in der ein gut gekleideter Mann im Berlin des Jahres 1915 säckchenweise Sand in der Stadt verstreut, mein Interesse geweckt. „Das Sandkorn“ spielt während des Ersten Weltkrieges, kommt jedoch ganz ohne Kriegsgeschehen aus und erzählt die Geschichte eines homosexuellen Archäologen auf den Spuren Friedrichs II in Apulien und natürlich die Geschichte eines Sandkorns.

Den außergewöhnlichsten wenn auch nicht gerade den uneitelsten Romaneinstieg liefert schließlich Heinrich Steinfest mit „Der Allesforscher“, der Geschichte eines Managers, der infolge eines Ubfalls mit einem Wal zum Bademeister wird. Ebenso wie die ersten Seiten des Buches macht mich diese Vorschau neugierig.

Bleibt abschließend eigentlich nur die Frage: Wer gewinnt den Deutschen Buchpreis 2014? – Mein Tipp: Lutz Seiler für seine Robinsonade „Kruso“. Dennoch werde ich diesen Roman sehr wahrscheinlich nicht lesen.

Rechtzeitig zur Buchmesse: 2x isländische Kunst in der Frankfurter Schirn

© VG Bild-Kunst, Bonn 2011 / Foto: Guillaume Onimus

Zur Einstimmung auf die Frankfurter Buchmesse und deren Islandschwerpunkt lohnt ein Besuch der Frankfurter Kunsthalle. Die Schirn zeigt bis 8. Januar zwei Ausstellungen isländischer Gegenwartskünstler.

Zwischen Pop Art und Surrealismus bewegt sich der 1932 geborene isländische Maler Erró, der heute als einer der bedeutendsten Künstler des Landes gilt. In der Schirn zeigt er mit „Scapes“ eine Serie großformatiger „Landschaften“ malerisch reproduzierter kritisch-narrativer Kollagen sowie den 1967/68 entstandenen Porträtzyklus „Monsters“, eine 40 Jahre lang nicht gezeigten Serie grotesker Doppelporträts prominenter Persönlichkeiten, deren offizielles Konterfei Erró jeweils einem zweiten, monströs verzerrten Gesicht gegenüberstellt.

Medial vielgestaltig ist das Werk von Gabríela Fridriksdóttir (Jg. 1971): Zeichnungen, Malereien, Fotografien und Skulpturen stehen gleichbedeutend neben Installationen, Performances und Videofilmen. Unter dem Titel „Crepsulum“ (Dämmerung) zeigt Fridriksdóttir einen Raum, in dem sich mittelalterliche isländische Handschriften mit dem geheimnisvollen Zeichensystem der Künstlerin sowie einer Filmproduktion zu einer mystischen Landschaft verdichten.

In einer Woche startet die Frankfurter Buchmesse. Ehrengast in diesem Jahr ist Island.

Foto: Tide – Treibholz und Feinkost

Zugegeben im ersten Moment erschien mir der Ehrengast der diesjährigen Frankfurter Buchmesse eine eher ausgefallene Wahl zu sein. Hatte ich doch unter Island bis zu meiner Recherche für diese Seite nur Asche speiende Vulkane, kollabierende Banken und eine eigenwillige Sängerin schräger Töne abgespeichert. Zum Thema Schriftstellerei und Island fiel mir wenig ein.

Doch damit stehe ich vermutlich nicht alleine. Wie viele Bücher isländischer Autoren hat Otto-Normal-Leser vor diesem Bücherherbst gelesen? Die Kriminalromane um Kommissar Erlendur Sveinsson von Arnaldur Indridason? Vielleicht. Die naturspirituellen Werke des Björk-Lied-Texters Sjón? Schon unwahrscheinlicher. Den sozial- und politikkritischen Roman „Atomstation“ von Islands Nobelpreisträger Halldór Laxness? Wohl eher nicht. Zu lange her. Augenscheinlich wird es Zeit, dass wir unser nordeuropäisches Nachbarland als Ehrengast auf unserer wichtigsten Buchmesse begrüßen.

Denn die Frankfurter Buchmesse mit ihren 7.400 Ausstellern und nahezu 300.000 Besuchern ist ganz großer Bahnhof. Allein der deutschsprachige Markt bietet fast 100 Millionen potenzielle Leser. Und mit dem Ehrengastauftritt kommen jetzt rund 200 neu übersetzte isländische Bücher in die deutschen Buchhandlungen. Darunter 80 Romane, Kurzprosa- und Lyrikbände, 20 Anthologien, sowie eine fünfbändige Neuausgabe der Isländersagas. Außerdem eine Vielzahl an Sachbüchern zur Geschichte, Politik, Sprache und Kultur Islands. Eine enorme Entwicklung, im Jahr 2000 waren gerade einmal neun isländische Titel ins Deutsche übersetzt worden.

Und bei genauerem Hinsehen entpuppt sich Island dann auch als geradezu prädestiniert für den Auftritt auf der großen Bühne. Ist die isländische Literaturszene doch alles andere als eintönig. Angefangen mit der Edda (zweier Bände skandinavischer Götter- und Heldensagen) und den Sagas (der frühen Prosa des Mittelalters) mit ihren Göttern und Fabelwesen bis hin zur zeitgenössischen Belletristik bietet die Literaturgeschichte des nordeuropäischen Inselstaates sehr viel Lesenswertes.

Und gemessen an seiner Einwohnerzahl hat Island gar die weltweit größte Dichte an Literaten. Denn statistisch betrachtet schreibt jeder vierte Isländer in seinem Leben zumindest einen Roman oder Gedichtband. Und seit 1955 ist Island auch das Land mit der größten Literaturnobelpreisträger-Dichte weltweit.

Foto: Tide – Treibholz und Feinkost

Aus diesem Grund stellt das Lesen ist schön in den nächsten Tagen eine Auswahl der lesenswertesten Neuerscheinungen isländischer Bücher in deutscher Sprache vor. Darunter:

Steinar Bragi, Frauen: Ein verstörender Thriller. Eine junge Künstlerin reist dem Vater ihres toten Kindes nach Island hinterher, hütet in Reykjavík ein Luxusapartment, wird von ihrer großen Liebe zurückgewiesen, versinkt in Depression und Sucht und erkennt zu spät,  dass sie in eine Falle gelockt wurde.

Huldar Breidfjörd, Liebe Isländer: Eine Auszeit im isländischen Winter. Ein junger Reykjavíker kauft sich einen Jeep und fährt zwei Monate durch die entlegensten Winkel seines Heimatlandes, trifft die verschiedensten Menschen und findet ein Stückchen zu sich selbst.

Einar Már Gudmundson, Vorübergehend nicht erreichbar: Ein Buch wie eine Sitzung der anonymen Alkoholiker. Die Liebesgeschichte zweier Süchtiger, die einander Hoffnung und Kraft geben, gesund zu werden. Und eines Autors, der sich in seinen eigenen Roman mit hineinschreibt.

Hallgrímur Helgason, Eine Frau bei 1.000 Grad: Die 80jährige Herbjörb lebt mit ihrem Laptop und einer alten Handgranate in einer Garage, surft durchs Internet und erinnert sich an ihr bewegtes Leben. Eine skurrile Reise durch die Geschichte des 20. Jahrhundert vom Autor von 101 Reykjavík.

Andri Snaer Magnason, LoveStar: In einer Welt, in der ein Konzern den Tod vermarktet und die Liebe organisiert, leistet ein junges unerschrockenes Paar Widerstand und rettet eine Liebe, die es eigentlich gar nicht geben dürfte.

Steinunn Sigurdardottír, Der gute Liebhaber: Nach 17 Jahren kehrt ein Mann zum Haus seiner ersten Liebe nach Island zurück, erkennt dass er zu spät kommt, geht wieder und landet im Haus einer anderen. Ein Buch über die mitunter mühsame Suche nach Liebe.

Göran Tunström, Der Mondtrinker: Der Ich-Erzähler Pétur erinnert sich an seinen plötzlich verstorbenen Vater Halldór. Eine Kindheit in Island und eine außergewöhnliche Vater-Sohn-Beziehung.

– Herzlichen Dank an Tide – Treibholz und Feinkost für die wunderschönen Island-Bilder! –